Die Coachingreise von Tim
Shownotes
In Tiefenweite habe ich heute eine Premiere: Ich interviewe meinen ersten Gast. Und es ist nicht irgendjemand, sondern gleichzeitig mein allererster Coachee Tim.
Wir sprechen über das Aushalten von Gefühlen, die eigenen Grenzen wahrnehmen und für sie einstehen, Angst vor Ablehnung, die eigenen Bedürfnisse, Stärken und über Hochsensibilität.
Außerdem erfährst du, was das Besondere an meiner Art zu coachen ist und wie ein Coaching bei mir abläuft. Hör unbedingt rein und vergiss nicht:
Bleibe immer tief im Fühlen und weit im Denken.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute in Tiefenweite passiert etwas ganz Besonderes.
00:00:03: Ich habe heute nämlich meinen ersten Gast und das ist auch noch mein erster Coachy, der liebe Tim.
00:00:11: Und wir sprechen heute über den Coachingverlauf unserer gemeinsamen Reise was da so passiert ist.
00:00:18: Themen sind zum Beispiel Grenzen Gefühle Werte Stärken Genau!
00:00:26: Wir nehmen euch einfach eine Runde mit die Coaching-Reise von Tim.
00:00:32: Hallo
00:00:33: und herzlich willkommen beim neurodivergenten Podcast Tiefenweite!
00:00:37: Hier bekommst du Impulse & Fachwissen zu ADHS, Hochbegabung, Hochsensibilität und Autismusspektrum speziell für Frauen und Familien.
00:00:47: Mein Name ist Julia Pfeiffer und ich bin Coach für Neurodiversität.
00:00:51: Ich begleite dich auf deinem Weg deinen Leben so einzurichten wie es für Dich passt.
00:00:55: Ganz nach meinem Motto Komm' wie Du bist ohne Etiketten Einfach du.
00:01:00: Jetzt wünsche ich dir viel Spaß mit der neuen Folge!
00:01:04: Ja, hallo Tim.
00:01:05: herzlich willkommen zum Podcast Tiefenweite.
00:01:07: Ich freue mich wahnsinnig dass Du heute bei mir bist weil wir heute auch noch ein Anniversary haben.
00:01:15: Am heutigen Tage genau vor einem Jahr hatten wir unser Kennlerngespräch und haben dabei herausgefunden ob wir miteinander arbeiten wollen.
00:01:25: ja wir wollten.
00:01:27: Ja,
00:01:28: das finde ich super, dass du heute dann auch noch zum Podcast gekommen bist und wir uns unterhalten darüber wie deine Reise bei mir war.
00:01:35: Wie unsere gemeinsame Reise war.
00:01:37: Und du bist der erste Coachie?
00:01:41: Bist du ein Mann?
00:01:43: Nicht so ganz meine Zielgruppe.
00:01:46: aber zu dem Zeitpunkt gab es diese Zielgruppen die ich heute habe noch nicht in dem Sinne.
00:01:51: und außerdem... möchte ich mich auch gar nicht so sehr einschränken.
00:01:56: Ich sag zwar immer Frauen und Familien, aber es ist auch jedermann herzlich weil wir willkommen.
00:02:02: Genau.
00:02:02: Magst du dich mal kurz vorstellen?
00:02:04: Genau!
00:02:04: Also erstmal vielen lieben Dank für die Einladung.
00:02:06: Richtig cool, ich habe früher auch noch in meinem Kalender geguckt und gesehen das genau jetzt ein Jahr her ist.
00:02:10: also sowas mag ich immer ganz besonders.
00:02:13: Ich bin Tim, ich bin mittlerweile thirty-two Jahre alt.
00:02:17: Kommt hier auch aus dem schönen Ansprach Freue mich einfach, dass wir über so meine vergangene Reise und jetzige Reise sprechen.
00:02:24: Und hoffe das es einen einigen Zuhörerinnen hilft!
00:02:28: Ja, das wäre wunderschön genau.
00:02:30: Warum bist du denn damals überhaupt auf die Idee gekommen, ein Coaching zu machen?
00:02:36: Und warum wolltest du das eigentlich mit mir
00:02:38: machen?!
00:02:39: Ja also ganz coaching-un erfahren bin ich gar nicht.
00:02:42: Also ich mache mich schon länger auf meiner eigenen Reise was Persönlichkeitsentwicklung und Co angeht.
00:02:46: aber jetzt in dem speziellen Fall sag ich mal, gab es einfach persönliche Verstrickungen und Umstände die mich dazu bewegt haben noch meine andere Sicht einnehmen zu wollen.
00:02:57: Und zu gucken okay bin ich sozusagen in Anführungszeichen das Problem?
00:03:01: oder was kann ich einfach tun um mein Leben einfach zu bereichern?
00:03:06: Ich wollte in dem Fall auch einfach etwas vor Ort haben weil ich immer sehr viel remote also sehr viele Video Calls und Co.
00:03:12: gemacht habe und ich wollte einfach das Persönliche ... plus wir einfach schon eine gewisse Vertrautheit hatten, ... ... durch die Vergangenheit im Sinne von Arbeitsbeziehung oder ähnlichen.
00:03:21: Und genau!
00:03:23: Einfach auch meine ... ... Hochsensibilität und meine Feindfühligkeit
00:03:26: usw.,
00:03:26: ... ... einfach den Raum gebraucht hat bei einer gewissen Person... ... und da habe ich mich bei dir richtig wohlgefühlt.
00:03:32: Das ist
00:03:32: total schön.
00:03:34: Ja für die Zuhörer müssen wir kurz erklären.
00:03:37: Wir kennen uns schon länger?
00:03:38: Genau.
00:03:39: Wir sind ehemalige Arbeitskollegen ... ... und inzwischen aber auch Ja, auch durchs Coaching irgendwann mal gute Freunde geworden.
00:03:48: Genau und letztes Jahr war dann einfach so das Thema Mensch möchtest du nicht mein erster Coachie sein?
00:03:55: Und dann hat es ja super gepasst.
00:03:57: Gerade auch mit dem Thema neue Diversität.
00:04:00: Du sagst es gerade hoch sensibel sein.
00:04:03: Er fordert doch vielleicht nochmal ein anderes Gegenüber.
00:04:06: ...
00:04:07: als normalerweise im Coaching oder?
00:04:08: Ja, auf jeden Fall.
00:04:09: Ich glaube einfach der Zugang muss da sein und das Bewusstsein okay... Da gibt es ich sage jetzt mal so ein bisschen der straighte Weg oder auch eben den neurodivergente Weg.
00:04:18: Und da einfach auch teilweise die Ansätze ja umzumodulieren anzupassen und zu gucken ok Das passt vielleicht für da aber für da nicht.
00:04:26: Um da einfach mehr Zugang und besser bei dem Gegenüber einfach anzukommen.
00:04:34: Und was hast du denn...?
00:04:37: dir damals als Ziel so vorgestellt.
00:04:41: Ich hatte es ja schon kurz am Anfang gesagt, mir war einfach total wichtig eine andere Sichtweise sozusagen auf meine aktuelle Situation, auf mein aktuelles Leben zu bekommen nochmal und zu schauen okay bin ich vielleicht entfalten muss dann die mir gar nicht bewusst sind und generell dort mehr Klarheit reinzubringen.
00:05:00: und wir hatten eben auch das Ziel festgelegt hier nach meinen Bedürfnissen leben zu können.
00:05:06: Also das war dann quasi die Ausarbeitung daraus und das klingt immer so salopp ja, aber da steckt schon ganz schön viel dahinter am Ende des Tages?
00:05:15: Ja vor allem wenn man erst mal feststellt dass man es überhaupt nicht tut.
00:05:19: Und was da alles so dahintersteckt, wenn man eben nicht nach seinen bedürfneten lebt also welche Fallstrecke Probleme auch im Zwischenmenschlichen in Beziehungen dahinter stecken, wenn man gar nicht vielleicht so gut weiß was seine Bedürfnisse sind.
00:05:36: Wenn ich nicht weiß was mir gut tut, wenn ich nicht weiss wie ich mein Akku wieder auflade zum Beispiel dann kann ich das auch gegenüber anderen nicht transportieren.
00:05:50: und du hast ja dann auch noch etwas anderes festgestellt dass du so eine Art Leitfaden in deinem Leben hast, oder?
00:06:00: Also ich würde eher sagen der Leitspruch.
00:06:02: Oder das was mich glaube ich immer durchgebracht hat weil dass sich mich immer auf mich verlassen konnte... ...oder ist auch immer noch kann.
00:06:09: Das war mir aber gar nicht so bewusst bis wir es mal nochmal ich sage jetzt mal erarbeitet haben im Sinne von okay am Ende des Tages war immer ich da und ein Aufgeben gab es nicht.
00:06:19: Und das sich aber nochmal so bewusst hervorzuholen war einfach super super schön weil's auf der einen Seite so'n bisschen Erleichterung gegeben hat in dem Sinne von ok ... man ist ja A erstens nie alleine und B aber auch zu sehen, okay was habe ich denn auf dieser Reise schon alles erreicht.
00:06:34: Und da aus ein bisschen Druck raus zu ihm zu sagen, okay... Alles zu seiner Zeit wir haben uns ja sozusagen.
00:06:39: Ja
00:06:40: total gut!
00:06:41: Ich erinnere mich noch daran dass wir in einer Coaching-Session deine Stärken erarbeitet haben weil du zu dem Zeitpunkt auch ja sage ich mal so Selbstliebe und Selbstakzeptanz war auch ein großes Thema ... mit sehr viel Potenzial.
00:06:59: Und deswegen war die Idee, zu sagen... ..."Lass uns doch mal deine Stärken
00:07:03: herausarbeiten.".
00:07:04: Was ist denn überhaupt?
00:07:05: Was schlummert in
00:07:06: dir?
00:07:06: Ja!
00:07:07: Ich erinnere mich noch an den Flip-Chart,... ...die wir da beschrieben haben und am Schluss standen da auf einmal zwanzig Schlagwort drauf.
00:07:17: Kannst du dich noch an ein paar Stärkungen erinnern?
00:07:21: Also auf jeden Fall... Sie sind ja auch eher Eigenschaften zum Teil.
00:07:24: Insofern sie diese Einfühlsamkeit, aber auch Durchsetzungsvermögen hier am Ball bleiben.
00:07:31: Das fällt mir mit dem Geschwer gerade irgendwie auf mehr zu kommen.
00:07:35: Viele hatten so einen ähnlichen Konsens, aber am Ende des Tages war es sehr viele persönliche Merkmale auch die ich jeden Tag lebe und durchlebe, aber die mir halt eben einfach gar nicht bewusst waren oder dass sich sie gar nicht als Stärke hat deklariert weil ich dachte naja ist ja normal.
00:07:52: Ja, und das fand ich so einen ganz wichtigen Schritt zur Bewusstsein auch.
00:08:00: Erst mal zu sehen okay viele Dinge die für mich an sich selbstverständlich sind, sind es gar nicht sondern sie sind wirklich stärken und die kann ich total feiern auch und die bringen mich weiter.
00:08:11: ja und im Umkehrschluss dazu auch wenn ich so viele Stärken habe dann hab' ich ja auch das gute Recht, das habe ich so oder so mehr Raum einzunehmen.
00:08:23: Das war ja auch so ein Thema was auch viele hochsensible Menschen haben dass sie sich nicht trauen ihren Raum einzunnehmen sondern immer den anderen den Vortritt lassen.
00:08:35: Ja ich glaube das ist auch ein bisschen gesellschaftlich bedingt im Sinne von wenn du etwas raumein nehmen bist es eher negativ konjunktiert also im Sinne der will nur Aufmerksamkeit oder ähnliches.
00:08:46: aber darum geht's eigentlich gar nicht.
00:08:48: Und ich glaube, das war auch das Spannende zu sehen.
00:08:50: Wieder dass meine Stärken die stärken auch Sinn... ...weil dir halt oft auch so einiges negative im Sinne von du kannst ja total einfühlsam, wachsam und so weiter sein.. ..und dann heißt aber am anderen Tag vielleicht okay, ne?
00:09:01: Du bist einfach zu sensibel, stell dich mal nicht so an!
00:09:03: Und dann nimmst du dir den Raum nicht ein weil du denkst Das ist zu viel also bin ich auch zuviel.
00:09:09: Also muss ich das zurückschrauben und das kommt natürlich dann auch wieder einher mit den Bedürfnissen.. ..das selbst wenn nicht viel ist.
00:09:14: Ich habe jetzt aber ein großes bedürfnis hab ... kann ich das dann nicht erwarten, dass Leute das quasi... ... verstehen weil es ja nicht normal ist sozusagen.
00:09:24: Und da wieder zurückzukommen und auch wieder zu sehen okay nee, das ist halt mein Normal.
00:09:28: Das ist in Ordnung.
00:09:30: Dann aber zu gucken wer redet mir denn mein Normal immer wieder aus?
00:09:33: Ist das so gesund oder brauche ich da eine Veränderung?
00:09:37: Ja!
00:09:38: Und dann kommt man ganz schnell zum Thema Grenzen.
00:09:41: Wie war das für dich?
00:09:49: bedeuten schon für mich irgendwie immer ein bisschen Schmerz, Ablehnung oder auch die Gefahr von Verlust.
00:09:54: Also sie sind jetzt eher nicht positiv geprägt gewesen.
00:09:58: Ich würde sagen so das hat sich auf jeden Fall im letzten Jahr deutlich geändert.
00:10:02: dass ich viel viel schneller wieder zu mir zurückkommt Das hatten wir ja auch ganz oft durchgespielt.
00:10:06: Tim du bist schon wieder beim Gegenüber.
00:10:08: Es ist super dass Du das erklären kannst wie die Person sich verhält.
00:10:10: dies das jenes aber es bringt ja am Ende des Tages nichts.
00:10:14: und Jetzt ist es mittlerweile weil er kurzer Schmerz sozusagen im Sinne von, ah ich merke es ist kurz unangenehm aber ich gehe trotzdem drüber weil ich weiß es ist langfristig viel angenehmer und ich glaube das ist was ich verinnerlicht habe lieber dieser kurze Peaks als dieser lange zährende immer wiederkernte Schmerzen so dass diese Wunde in Anfangszeichen eigentlich nie heilen kann.
00:10:37: Und da dem Nervensystem auch ja ich sage jetzt mal beizubringen, dass wir hier nicht sterben, dass danach immer noch alles gut ist Und wenn wir mal einen Verlust erleiden, ist es vielleicht am Ende des Tages dann auch gar nicht so schlecht.
00:10:52: Ja im Bezug auf was meinst du das?
00:10:55: Dass man seine Grenzen wahrt gegenüber von Menschen und seine Bedürfnisse auch ausspricht... ...und wenn da trotzdem immer wieder drüber gegangen wird oder die nicht einfach respektiert werden,... ...das muss ich irgendwie nicht anstellen soll oder ähnliches, dann auch vielleicht mal den Entschluss zu fassen okay, es sind trotzdem meine Bedürfenisse, wenn du die nicht siehst, ist das in Ordnung aber ich möchte sie trotzdem ausleben und sich dann bewusst gegen diese Person zu entscheiden.
00:11:20: Das erfordert auch wieder ganz schön viel Stärke und Mut, ja?
00:11:24: Und vor allem auch so wie soll ich sagen, eine Art Ankämpfen gegen dieses Gefühl der Ablehnung, was du jetzt gerade schon beschrieben hast.
00:11:34: Ja man wird vielleicht ein Stück weit abgelehnt aber wir sterben nicht.
00:11:38: also wir unsere inneren Anteile sind ein Wir.
00:11:44: Ja, es ist nicht so wie als Kind wenn man dort in der Kindheit eben keine Aufmerksamkeit bekommen hat.
00:11:52: Man war auf andere Menschen angewiesen sonst war das Überleben eben nicht gesichert.
00:11:56: aber jetzt als erwachsender Mensch ist es ja eine völlig andere Situation.
00:12:00: Wir sind selber für uns verantwortlich wir können und selber versorgen wir sind nicht abhängig von anderen Personen.
00:12:06: Also kann man diesen Schritt dann gehen und sagen du tust mir nicht
00:12:10: gut Ja plus was natürlich jetzt.
00:12:12: ich sage jetzt mein Richtung Leuten, die sind sehr sensitiv sind.
00:12:16: Die spüren ja auch das vom Gegenüber und dann aber in so ich sage sensiblen momenten Dann trotzdem wieder bei sich zu bleiben auch wenn wir vielleicht kurz jetzt gegenüber merkt oder bemerkt oder sagt man möchte jetzt eigentlich schon werden machte wie des überschwappende im Sinne von Ich gehe jetzt doch wieder zwei schritte auf dich zu Sich dass wieder bewusst werden das ist ja auch eine übung.
00:12:36: also das kann nicht von heute auf morgen gehen.
00:12:38: also würde ich ... auch nie zu einer Übersprungshandlung raten, sondern sich da auch Zeit nehmen.
00:12:43: Das war ja auch mein Ansatz zu gucken... ... okay was ändert sich in den drei Monaten?
00:12:48: Ist es meine Gefühlsweise, meine Sichtweise?
00:12:50: ist das alles?
00:12:52: Bin ich dann mehr bei mir und passt es dann dass ich mehr bei mich bin?
00:12:55: kann ich auch mehr bei dir bleiben?
00:12:57: oder ist es trotz Coaching so, dass ich durch das Äußere, das in meinem inneren Umfeld ist sozusagen trotzdem immer wieder weggebracht werde von mir und kann dann darüber entscheiden, ist es quasi gesund für mich oder nicht?
00:13:09: Ja, ja.
00:13:12: Das ist auch ein Grund zum Beispiel warum ich diese drei Monate als Coaching-Zeit total optimal finde.
00:13:19: Bei mir ist es ja so dass wir erstmal mit einem Start Workshop anfangen wo wir in die Vergangenheit schauen und wo wir das Umfeld schauen und dann noch mal das eigene Potenzial analysieren Und dann ist ja die Zielfindung da und dann startet man in das Coaching.
00:13:35: Die Zeit zwischen den Sessions ist total wichtig, weil daher erst die Integration stattfinden kann von dem was man vielleicht aufgedeckt hat und ins Bewusstsein geholt hat.
00:13:47: Also gerade so Sachen wie bei dir Gefühle.
00:13:50: ich möchte meine Gefühlen erstmal richtig spüren und ich möchte sie auch aushalten lernen.
00:13:56: dann die Bedürfnisse.
00:13:58: welche bedürfnisse habe ich überhaupt?
00:14:01: da haben ja viele Schwierigkeiten noch erstmal zu sagen Was brauche ich denn?
00:14:07: viel dir glaube ich erstmal auch nicht mehr so leicht, oder?
00:14:10: Ich
00:14:10: erinnere mich gerade nicht mehr ganz so gut.
00:14:13: Also ich glaube schon dass ich nach vielen Bedürfnissen schon zum Teil gelebt habe jetzt vielleicht in dem Ausmaß wie es hätte vielleicht tun sollen plus aber dann eher mehr die bedürfnisse der anderen versuchen zu, ich sag mal zu nähern, zu stillen und meine dann trotzdem unbewusst hin angestellt hab.
00:14:32: ich glaub das war's eher oder da nochmal zu gucken okay Das brauche ich unbedingt, um überhaupt hier voll bei mir zu sein.
00:14:41: Also was ist unabdingbar?
00:14:43: Was ich vielleicht einfach zu wenig ausgeführt habe oder zu wenig Raum gegeben habe...
00:14:48: Ja, so eine gewisse Reihenfolge an der Bedürfnisse.
00:14:52: Ich sage immer bedürfnispyramide
00:14:54: zu
00:14:54: schaffen was brauche ich denn jeden Tag?
00:14:56: Was brauche vielleicht wöchentlich?
00:14:58: Was brauch ich vielleicht einmal im Monat und... ...was brauche nicht so oft ist aber trotzdem auch wichtig.
00:15:03: Aber wenn es meine Zeit lang nicht stattfindet ist das auch in Ordnung.
00:15:06: So eine Priorisierung da ein bisschen reinzubringen.
00:15:09: Und ja und auch ich sag jetzt nicht nur Bedürfenes im Sinne von Aktionen sondern auch vom Umfeld her.
00:15:14: oder was also was ist mein Bedürftnis um mich sozusagen sicher wohl geborgen zu fühlen, lebendig wie auch immer entspannt ruhig.
00:15:23: Also was brauche ich da?
00:15:24: Auch also das kann man ja auch wieder auf verschiedene Lebensbereiche ummünzen.
00:15:28: Ich meine natürlich wenn es jetzt nur irgendwie entspannt ist auf der Arbeit.
00:15:31: Ich weiß nicht ob das dann immer gut ist aber wenn ich zu Hause bin zum Beispiel möchte ich jetzt nicht in den Strudel von was auch immer kommen jeden Tags sondern dann möchte ich mich ja zurückziehen können.
00:15:39: Das ist ja vor allem für Neurutdivergentes Leute super wichtig dass sie irgendwie einen Rückzugsort haben und Der ist meistens zu Hause, da kann man sich abschotten.
00:15:48: Da kann man irgendwie die äußeren Lautstärke quasi runterdrosseln.
00:15:53: und wenn es dann auch noch so laut ist, dass man nicht runterkommt wie soll sich das System dann irgendwie auch mal wieder neutralisieren entspannen können?
00:16:01: Ja
00:16:02: total!
00:16:03: Du hast gerade auch noch was Superspannendes gesagt und zwar wenn's immer nur entspannt auf der Arbeit ist ja auch nicht so toll.
00:16:12: Und das glaube ich ist auch was gerade für neurodivergente Menschen.
00:16:17: Es gibt den Begriff des Bore-outs, dass man in zu wenig Anspruch da ist, zu wenig Taktung und zu wenig Input, dass dann genau so erschöpft sein kann und ermüdet und gelangweilt sein, gelangweit sowieso klar.
00:16:35: Wie wenn man zu viel zu tun hat?
00:16:38: Also quasi ähnliche Symptome entwickelt wie bei einem Burnout nur dass es nicht von zu viel kommt, sondern von zu wenig.
00:16:45: Und da finde ich immer ganz spannend, dass da viele gar nicht dran denken.
00:16:50: So dieses
00:16:50: typische ... das finde ich ist so ein neurotypisches Ding.
00:16:54: Hauptsache, ich verdiene mein Geld und es ist alles gechillt und entspannt und ich habe keinen Stress.
00:17:00: Das brauchen wir neurodivergenten Menschen gar nicht
00:17:02: so sehr.
00:17:04: Ja, es ist natürlich auf der einen Seite gibt's auch Struktur und Halt.
00:17:07: Und eine gewisse Sicherheit und Planbarkeit.
00:17:09: also ich glaube das entspannt dann schon auf einer gewissen Art und Weise.
00:17:13: Auf der anderen Seite fehlt halt so dieser Push Also dieses Ich nutze mal die andere Extreme im Sinne von Ich muss mich da jetzt mal in was rein stürzen, ich kann mich dann etwas rein denken.
00:17:23: Sondern es ist sehr oberflächlich und ich glaube das Leben wird auch irgendwie so ein bisschen monoton.
00:17:27: Und dann überschlägt sich das vielleicht auch über andere Dinge.
00:17:29: Wenn man's auf der Arbeit nicht kanalisieren kann, dann vielleicht irgendwo anders trotzdem.
00:17:34: Also da zumindest versuchen sie ein gewisses Gleichgewicht herzustellen.
00:17:39: Die ganze Zeit im Peak zu leben auf der Arbeit ist genau das Gegenteil.
00:17:43: Dann ist wieder der Burnout, der sich die Ecke schleicht.
00:17:47: also es ist gar nicht so leicht... Da ich sage jetzt mal in dem normalen Arbeitsregelwerk, da oft so seine Mitte zu finden.
00:17:53: Weil es ja meistens immer ziemliche Ausschläge hat.
00:17:56: also am besten da irgendwie was Abwechslungsreiches.
00:17:59: deswegen glaube ich bin auch immer eher generalistisch aufgestellt als jetzt spezifiziert weil ich dann einfach mehr abwechseln hab.
00:18:06: das ist vielleicht drei Monate cool und danach wieder langweilig.
00:18:09: Ja, genau.
00:18:10: Genau.
00:18:11: Und das finde ich so spannend weil es zu dieser Bedürfnispyramide einfach mit dazugehört und das zu erkennen.
00:18:18: Dessen sind sich auch ganz viele nicht bewusst.
00:18:21: Mensch, ich brauche doch zwischendrin doch irgendwie mal etwas Anspruchsvolles.
00:18:26: Ich brauch ein Projekt.
00:18:27: Ich brauche was Umfangreiches, was kompliziert ist vielleicht auch.
00:18:31: Und vor allem die Abwechslung.
00:18:35: Und das fand ich eben auch schön, dass wir da im Coaching so ein bisschen drauf gekommen sind.
00:18:39: Du hast es in vielen Dingen schon gewusst, du warst ja auch schon immer beruflich generalistisch unterwegs aber auch so dieses in die Freizeit nochmal zu übertragen.
00:18:49: Dass sich da in gewissen Dingen auch die Abwechslung brauche vielleicht auch in zwischenmenschlichen Beziehungen die Abwächslung braucht.
00:18:57: Ich kann mich nicht nur auf eine... ... Personen fokussieren, sondern braucht mehrere Personen in meinem Leben.
00:19:02: Weil mir das dann die Abwechslung bringt.
00:19:06: Was war denn für dich so?
00:19:09: Wenn du das mit anderen Coachings nochmal vergleichst... Du hast ja gesagt, dass das Präsenz-Online-Thema war ja so ein Ding für dich.
00:19:18: aber was war denn noch mal einen Unterschied zu anderen Coachings für dich?
00:19:23: Kannst du dazu etwas sagen?
00:19:25: Einfach ich sage jetzt mal, die Reise per se war einfach eine andere.
00:19:29: Man macht sich aber mal ein bisschen Gedanken vor dem Gespräch nochmal, was bei mir auf jeden Fall super, super hilfreich gewesen war oder auch sehr prägend.
00:19:36: War ja so die Geschichte von sich selbst am Anfang noch einmal aufzuschreiben und sich dessen schonmal... Also es ist wirklich wie ich schlage jetzt das Buch meines Lebens auf und gehe da mal nochmal durch.
00:19:46: Das glaube ich öffnet schon mal einfach ein ganz anderes Portal und einen anderen Zugang und ermöglicht dir aber auch eine ganz andere Sichtweise von meinem Leben.
00:19:53: schon mal, was dir dabei hilft, viel dedizierter auf ... so gewisse kleine Punkte vielleicht anzugehen, die vielleicht in einem normalen Coaching dann ist jetzt mal ein Anfangszeichen untergehen würden.
00:20:05: Weil du gar nicht so viel weißt... Manchmal wollen Leute ja eher weniger wissen damit sie nicht so voreingenommen sind sozusagen.
00:20:12: ich glaube aber das es in dem Fall sehr gut geholfen hat um zu sagen okay wir wollten eigentlich heute das machen aber das passt jetzt viel besser.
00:20:19: einfach dazu also auch zu sagen wir haben hier so ein Portfolio und können uns da irgendwie durchhangeln.
00:20:26: Und ich habe einfach gemerkt dass wurde immer quasi wie sage ich, nach Bedarf.
00:20:31: Also ich hatte nie das Gefühl wir machen jetzt Schema X durch sondern okay jetzt passt heute das.
00:20:35: Ne, das lasst man jetzt weg.
00:20:36: Das ziehen wir jetzt vor einfach wie es eben gepasst hat und das fand ich einfach super gut weil's ging um mich am Ende des Tages.
00:20:44: Du warst zwar das Begleitwerk aber es ging einfach um mich und das war gut.
00:20:51: Ja sehr schön gerade weil du das auch sagst mit dieser Biografiarbeit.
00:20:58: Das dient nicht nur für mich zum besseren Verstehen, sondern auch noch ist Teil vom Bewusstwärmungsprozess.
00:21:04: Was steckt
00:21:05: denn alles bei mir so drin?
00:21:08: Und ich sage immer wir machen den Blick in die Vergangenheit um daraus zu lernen und eine bessere Zukunft zu gestalten.
00:21:17: Und dann auch immer wieder... Ich meine es hängt ja so viel damit zusammen klar Glaubenssätze, die kommen irgendwo her aus den Erfahrungen und da kann man eben nochmal ein bisschen was aufdecken.
00:21:30: Und ich glaube auch, wir hatten uns im Vorgespräch darüber unterhalten das es ja doch abwechslungsreich gewesen war.
00:21:38: Ja.
00:21:40: Woran machst du das fest für dich?
00:21:42: Ich hatte ja gesagt dass die Reise schon anders gestartet hat.
00:21:46: Es gab immer eine Nachbearbeitung, ich konnte irgendwie danach noch mal was machen und ich konnte jetzt integrieren.
00:21:51: also es war nicht so... Ich hatte das Gefühl einfach, nicht nur das Gefühl ... das, was ich gelernt habe auch aktiv im Alltag umsetze.
00:22:04: Das ist ja oft so wenn man in Coachings geht... ... man wird vielleicht ein bisschen voll geschallt sage ich jetzt mal aber man kann es gar nicht so viel umsetzen weil's zu viele auf einmal war.
00:22:13: also es war immer so in der Portion dass sie es gut verarbeiten konnte anwenden konnte und wir konnten dann quasi wieder rekapitulieren neue ausrichten oder sagen cool sind wir wieder einen Schritt weiter.
00:22:26: Hat es die Frage beantwortet?
00:22:28: Ja, ich guck... Ich habe so ein bisschen Notizen gemacht.
00:22:31: Also
00:22:32: jedes
00:22:32: Publikum!
00:22:33: Ich mache mehr Notizen.
00:22:35: Es ging noch um sowas wie die Methoden oder auch weil ich ja doch mit dir... Ich war bunt unterwegs.
00:22:44: Es hat mir auch Spaß gemacht, bunt Unterwegs zu sein mit dir.
00:22:48: Was ist dir im Hinterkopf geblieben, hängen gebliebt?
00:22:53: So ist besser.
00:22:55: Wir hatten einen mal ein Coaching, wo wir uns quasi gegenüber saßen und so wie jetzt auch.
00:22:59: Wo wir einfach direkt... ich nenn's jetzt mal den Livevorfall einmal durchgespielt haben.
00:23:05: Das fand ich einfach super hilfreich, wo man dann teilweise gesagt hat Ich würde ja gerne aber es kommt leider gar nicht soweit.
00:23:09: Also ich würde das gern anwenden Aber es funktioniert auch einfach nicht so Nicht wegen mir Sondern wegen dem Gegenüber in diesem Fall.
00:23:17: Oder mit dem Flip Chat Dass das Bund war.
00:23:19: Mal musste ich irgendwie was mitzeichnen Was aufmalen Was schreiben wir was überlegen.
00:23:24: Man hat mit Übungen, wo wir quasi einfach nur meinen Körper reingefühlt haben.
00:23:28: also das war einfach so die Abwechslung und ich glaube dass ist für die Zielgruppe auch schön sonst wird's wieder monoton.
00:23:36: Das hat man ja vorhin jetzt bei den Chops und so bleibt man glaub ich dann auch am Ball.
00:23:40: Ja es spricht ja auch einfach verschiedene Ebenen an.
00:23:43: Jeder lernt auf unterschiedliche Art und Weisen und wenn man dann verschiedene Emen anspricht kommt man eher zum Ziel weil einfach bessere Verknüpfung im Gehirn eigentlich so bringt.
00:23:59: Was hat sich denn für dich schon während des Coachings deutlich verändert?
00:24:07: Dieses Thema mehr bei mir zu bleiben und nicht, nicht beim Gegenüber also quasi immer erklärbar machen warum das gegenüber sich hierzu verhält.
00:24:15: Einfach auf Grunderfahrungen, Wissenschafts usw.
00:24:18: Sondern wir jetzt mal okay ich bin ja trotzdem ich und nur weil ich es erklären ... kann heißt es noch lange nicht, dass es gut ist was das Gegenüber macht.
00:24:28: Und da einfach immer wieder und schneller schon zu mir zu kommen hat mir einfach unglaublich geholfen plus... ... dann mehr in die Verbindung mit dem Körper zu gehen zu gucken.
00:24:37: okay was macht das aus?
00:24:37: Also so ein bisschen auch aus diesem Denkapparat raus sondern wenn wir dieses fühlen fühlt sich dies jetzt gut an leicht an schwer an was auch immer fällt mir das atmen schwer und so weiter und sofort.
00:24:49: Und dass ich von mir andere Aspekte wieder gesehen habe, die ich vielleicht vergessen hab.
00:24:55: Also die sich gestärkt haben oder andere abgelegt Die eingeredet wurden aber eigentlich gar nicht relevant sind sozusagen und auch so ein bisschen Das war ja mein Ziel versuchen einen Filter den ich eventuell drauf hat bei personen x sozusagen Abzulegen und zu schauen okay was ist wenn da weniger von diesen Prägungen und Co.
00:25:19: rumschwirt, was bleibt denn dann am Ende vom Kern?
00:25:21: Also das war so ein Schicht für Schichtprozess sozusagen.
00:25:26: Und unser Ziel war ja auch quasi bis zum Ende des Coachings nach meinen Bedürfnissen zu leben, das war ja so das Hauptziel.
00:25:33: Das war einfach die Reise dahin.
00:25:34: nicht, dass wir gesagt haben es muss bis dahin stehen aber es hat in Anfangszeigen witzigerweise so funktioniert und danach wurde noch weiter ausgebaut und gefestigt und intensiviert.
00:25:46: Würdest du denn sagen, dass du dein Ziel erreicht hast nach den drei Monaten?
00:25:51: Also das Hauptziel weswegen ich da war ja.
00:25:54: Ja weil ich einfach für mich die Klarheit gewonnen habe und sozusagen die Entscheidungsmacht und auch so die...ja.
00:26:02: Und was ist so?
00:26:03: jetzt ist es ja ein Jahr vorbei.
00:26:05: also okay unser Kennenlernen heute oder jetzig heute.
00:26:11: aber Wenn du jetzt so die letzten neun Monate dann mal rückblickend nochmal anschaust, was hat sich noch verändert durch das Coaching denn auch?
00:26:20: Du hast dein Ziel erreicht.
00:26:21: Zum einen hat vieles schon klarer geworden.
00:26:24: Wie
00:26:24: ist die Reise weitergegangen?
00:26:26: Also ich habe ja tatsächlich parallel zu dem Offline-Coaching quasi ein Online-Coach gemacht über den Kurs der manche Themen einfach mit aufgegriffen hat und das nochmal von der anderen Seite beleuchtet, vielleicht auch ein bisschen mehr so in die energetische Richtung.
00:26:39: Und das hat sich danach einfach noch weitergezogen dass natürlich wenn man Raum schafft für Neues da ja vielleicht auch neue Persönlichkeiten in dein Leben treten wo man dann mal auf den Testspielfeld gucken kann hatte es gelernt jetzt gefruchtet oder muss man nochmal eine Runde drehen.
00:26:55: was ich auf jeden Fall gelernt habe das ist viel viel schneller klingelt sozusagen wenn sozusagen an der Alarmglocke wenn irgendwas nicht passt ... und das auch kommunizieren, dann auch bei sich bleiben... ... und es trotzdem auszuhalten.
00:27:07: Also ich glaube, dass mehr zu einem ... ... Regelwerk zu machen, dass es normaler wird.
00:27:14: Wie beim Sport der
00:27:15: Co.,
00:27:15: das ist wirklich mit Wiederholung so hart wie's klingt lernt man das einfach auch,... ... weil die Prägungen von früher lehne ich ja in der Regel.
00:27:22: Außer sie sind sehr, sehr traumatisch.
00:27:24: Auch über eine gewissere Zeit.
00:27:27: Das System lernt ja.
00:27:28: dadurch also muss ich mich wieder neu... ... umprogrammieren sozusagen und es geht auch nicht von heute auf morgen.
00:27:34: Von daher, egal wie schmerzhaft oder kurd es dann im Nachgang wieder bei neuen Erfahrungen war... ... bin ich da immer mit Dankbarkeit raus und ich glaube das ist am Ende des Tages das,... ... dass man sich quasi dann nicht zu dem Opfer der Erlebnisse macht sondern immer sagen kann was kann ich ihn daraus nehmen?
00:27:52: Wo kann ich da an docken sozusagen aus dem Coaching auch?
00:27:56: Wie kann ich das intensivieren?
00:27:59: Und ja!
00:28:02: Das würde ich sagen, was geblieben ist, ist dieses nicht die komplette Hingabe zu einem Gegenüber und sich komplett verlieren sozusagen.
00:28:10: Klingt das ein bisschen sehr dramatisch aber ich glaube es kann wenn man etwas unbedingt will schneller passieren als man das möchte.
00:28:18: Da hab ich noch
00:28:20: kurz einwerfen, aber da gibt's ja auch noch so das Stichwort Hyperfokus.
00:28:26: Vorhin hat man es davon, dass neurodivergenten Menschen Abwechslung brauchen, aber was uns auch gerne passiert und nicht nur den Menschen mit ADHS oder anderen neurodiversienten Menschen, dass wir in den Hyperfocus gelangen – und das kann auch bei Personen passieren!
00:28:40: Dass wir uns voll und ganz auf eine Person einschießen.
00:28:45: Es gibt niemand anderes mehr in diesem Universum außer diese Personen und das ist dann auch eine Form von Hyperfokus.
00:28:52: Das nimmst du quasi auch als Learning mit, dass man daraus kommen
00:28:56: kann.
00:28:56: Genau!
00:28:56: Und ich sage jetzt mal, dass mehrere Wahrheiten gleichzeitig co-existieren und alle so ihre Berechtungen haben.
00:29:02: Du kannst aber sagen, möchte ich die Wahrheit mitteleben oder nicht?
00:29:08: Ja... Mir fällt jetzt die Frage, haben wir nicht abgesprochen?
00:29:12: Ich bin spontan.
00:29:15: Was glaubst du denn wie dieses Jahr verlaufen wäre oder dein Leben verlaufen wäre wenn du das Coaching nicht gemacht
00:29:23: hättest?
00:29:24: Das ist eine sehr gute Frage.
00:29:27: Heißt mein Job gute Fragen zu stellen?
00:29:29: Dann würde ich mir glaube immer noch dieselbe Frage stellen wie vor einem Jahr was soll ich tun?
00:29:34: so ein bisschen also geht es in Richtung Exit.
00:29:39: Ich sage jetzt mein nächstes Kapitel mit gewissen Personen, weil ich mir da einfach zu unklar war und so wie du gesagt hast gerade auch mit dem Hyperfokus.
00:29:48: Ich glaube, ich habe mich zu sehr fokussiert einfach auf die eine Wahrheit sozusagen.
00:29:55: Und das hat den Raum nochmal möglich da einfach ja eine andere Veränderung einzuleiten.
00:30:01: Aber ich glaube nicht weiß es ja ohne... Die größere Entscheidung, die dann gekommen ist daraus resultiert.
00:30:10: Das war ja nicht unser Ziel das wir uns jetzt für oder gegen was entscheiden sondern einfach gucken was ist da gerade?
00:30:15: Hätte ich viele Leute nicht kennengelernt hätte ich das nicht lernen können was ich gelernt habe hätte vieles nicht loslassen können und wer jetzt nicht da wo ich gerade bin.
00:30:25: also muss ich schon sagen dass manchmal große Entscheidungen Dann sehr sehr viel mit Nachsicht tragen die man aber vorher gar nicht sehen konnte.
00:30:32: und es ist glaube Ich Aber das geschenkt dahinter wenn man sich für sich entscheidet, dass man da eben die Tür aufmacht.
00:30:39: Für vieles Schönes Neues, von dem man jetzt vielleicht gar nicht ausgegangen ist, das man vielleicht auch verdient hat.
00:30:44: Also es
00:30:44: ist ja auch so eine Sache... Dass man vielleicht davon ausgeht ich habe gar nicht mehr verdient und dann sagt einem das Leben du müsstest dich halt jetzt entscheiden aber dann liefer' ich's dir schon!
00:30:55: Und dann müssen wir vielleicht noch mal ne Runde drehen, dass du es wirklich verstanden hast, aber ich mach das eigentlich nur weil ich dich echt gerne hab, so auf die Art und Weise Das resultiert glaube ich auch so ein bisschen auf meinen Glaubensplatz wieder im Sinne von, ich habe ja immer mich... also bin ja bei mir.
00:31:09: Ich hab das alles durchgestanden und ich glaube dass das dann auch nochmal gestärkt hat.
00:31:14: Ich sage ja immer, das Leben arbeitet für dich nicht gegendlich egal wie beschissen es sich gerade anfühlt.
00:31:22: Und auch wenn man noch nichts sieht wofür denn jetzt dieses Tal schon wieder gut sein soll?
00:31:30: Es ist für etwas gut!
00:31:33: Sonst wär's ja auch nicht da, also man muss in der Regel leider sagen dass Menschen nicht so viel vorausgehen würden wenn es ihnen immer nur gut gingen würde.
00:31:41: Das braucht sie manchmal.
00:31:41: auch ist das Gefühl eigentlich wie die Positiven auch nur dienlich wenn man's quasi richtig wahrnimmt.
00:31:48: Ja du brauchst die schlechten Erfahrungen um die Guten auch wieder zu sehen
00:31:54: und
00:31:55: das ist glaube ich auch, wir hatten hier noch weiter Kontakt ne?
00:31:59: Auch so etwas was ich an dir beobachtet habe.
00:32:03: Also durch dieses Coaching bist du dir sehr, sehr viel bewusster geworden und hast dann auch eben die negativen Sachen... wie soll ich sagen?
00:32:12: Hast ihn einen Sinn geben können.
00:32:15: Es war nicht mehr nur alles schlimm und alle schlecht und es ist so blöd was mir vielleicht in meinem Leben passiert ist sondern okay das hat einen Sinn uns weg gehabt.
00:32:22: und
00:32:23: jetzt
00:32:23: bin ich in der Form im meinem Leben wo ich auch etwas draus lernen kann und wo ich die Dinge von einem anderen Blickwinkel ... sehen kann aus einer anderen Perspektive.
00:32:34: Und das ist ja auch so.
00:32:35: was Typisches, auch für... ...für das Coaching dass man lernt verschiedene Themen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und da braucht's auch manchmal jemanden von außen der ein bisschen dahin schubst.
00:32:50: Guck mal!
00:32:51: Schaust ihr doch mal vor aus der Seite an oder aus der Richtung?
00:32:53: Das sieht ganz ganz anders
00:32:54: aus.
00:32:55: Ja ich finde selbst mache jetzt schon so Persönlichkeitsentwicklung im Chor irgendwie seit sieben acht Jahren.
00:33:00: Selbst wenn du dich schon sehr sehr bewusst bist Gibt es trotzdem Bereiche, Anteile sonst irgendwas?
00:33:07: Das war dann vielleicht einfach noch nicht der Zeitpunkt.
00:33:10: Der Raum dafür da das jetzt irgendwie anzugehen und dafür war das einfach auch gut zu sagen okay ich bin mir das bewusst ich komme aber auch nicht weiter.
00:33:18: also das war so.
00:33:19: auch noch das Initiale.
00:33:20: Ich habe jetzt ein paar Runden gedreht Und ich komm mit meinen Technik-Tools Wissen was auch immer nicht dahin wo ich eigentlich hin will oder ich drehe mich im Kreis.
00:33:28: Brauche ich jetzt einen anderen Zugang?
00:33:32: Ja genau Würdest du mich denn weiter empfehlen?
00:33:35: Auf jeden Fall, auf jeden Fall.
00:33:37: Die Frage war gestellt.
00:33:38: Nein weiß ich nicht!
00:33:42: Aber sie hörte sich so an.
00:33:45: Ja lieber Tim...
00:33:46: Ich kann ja noch was dazu sagen also weil ich ja heute früh auch erst wieder mit einem Bekannten gesprochen hat.
00:33:50: darüber sind wir gekommen draufgekommen auf dich dass ich hier heute bei der Podcastaufnahme bin und gesagt habe da war ich ja schon beim Vortrag und sonst irgendwas.
00:33:59: Also ging ich da ja auch positiv drauf zu mir achten.
00:34:00: Da war ich beim Coaching und sonst irgendwas, also das ist irgendwie... Auch so was wenn dem anders wäre würde ich das auch nicht machen oder würde jetzt auch glaube ich heute nicht hier sitzen.
00:34:11: von daher ist es wirklich ehrlich und aufrechtlich so gemeint.
00:34:14: Das ist total schön!
00:34:15: Und ich danke dir dafür
00:34:17: sehr gerne dass
00:34:18: du meine Einladung gefolgt bist.
00:34:20: auf jeden Fall Und ich denke, wir haben jetzt auch schon wirklich... Wir sind gut durchgegangen.
00:34:25: Durch den Coaching und was für Themen da kamen.
00:34:28: Ich fand es mega spannend!
00:34:29: Mir hat das Coaching mit ihr auf jeden Fall super viel Spaß gemacht.
00:34:33: Es war auch schön dass ich so einen dankbaren Coachee hatte der so viel angenommen hat Und trotzdem habe ich selber auch viel gelernt.
00:34:45: Also ganz, ganz wichtig.
00:34:47: mit jedem Coachie lerne ich auch immer weiter und es kommen oft ähnliche Themen aber immer mit einer anderen Farbe und
00:34:56: das
00:34:56: macht es für mich auch so spannend einfach.
00:34:58: Das glaube
00:34:58: ich.
00:34:58: Ja und ist auch egal ob Frau oder Mann also es macht mit jeder Person mir Freude.
00:35:08: Ich habe immer das Gefühl, dass wir was Gutes erreichen.
00:35:11: Dass etwas Gutes dabei rauskommt.
00:35:12: Ja ich glaube der Zugang muss einfach da sein.
00:35:14: Das ist die Grundvoraussetzung von beiden Seiten und alles andere ergibt sich dann schon.
00:35:20: Und ich denke, dass Wir den Tim auch nochmal hören werden.
00:35:24: Bestimmt!
00:35:25: Wir hatten auch schon andere Formate überlegt wo wir einfach mal nur so ein bisschen drauf losquatschen.
00:35:30: Mal schauen was wir dann noch in unseren Gedanken und der Tim hat mir nämlich auch erzählt, dass er auch so mit dem Gedanken spielt mal in Richtung Coaching selber zu gehen auf eine andere Art und Weise.
00:35:44: Korrekt!
00:35:45: Aber auch auf jeden Fall Menschen zu begleiten.
00:35:48: Magst du noch kurz was dazu sagen?
00:35:50: Ich hatte es ja vorhin schon ein bisschen angeschnitten.
00:35:53: also ich beschäftige mich ja schon super lange mit Persönlichkeitsentwicklung habe auch ne Coaching-Ausbildung gemacht aber ein bisschen eine andere wie die Julia.
00:35:59: bei mir war's eher so im energetisch-spirituellen Bereich, aber natürlich auch Livecoaching.
00:36:05: Und genau das ist so mein Feld und ich würde gerne diese beiden Welten verbinden plus mit den Erfahrungen die ich einfach gesammelt habe.
00:36:13: Ich hab jetzt mir noch keinen Konzept überlegt Aber am Ende des Tages gibt es mir so viel zurück wenn ich Leuten einfach helfen kann auch mit So wie jetzt heute auch dass wir darüber sprechen Dass es irgendwie einfacher Mehrwert bringt durch das was ich erlebt habe.
00:36:27: Das ist der Konsens.
00:36:28: Ja
00:36:30: sehr schön.
00:36:30: Ich bin total gespannt und ja, wir werden bestimmt noch mal was von dir hören.
00:36:35: Lieber Tim!
00:36:36: Dann sage ich nochmal vielen lieben Dank, dass du heute da gewesen bist und ich wünsche dir erstmal alles Gute
00:36:44: und
00:36:44: bis bald!
00:36:45: Danke schön, dir auch allen Erfolg der Welt.
00:36:48: Danke schön!
00:36:51: Ach das hat jetzt Spaß gemacht mit dem Tim.
00:36:53: Ich hoffe euch hat es genauso viel Spaß gemacht wie mir.
00:36:57: Wir haben im Gespräch gerade über Grenzen gesprochen.
00:37:01: Wenn du dazu nochmal mehr wissen möchtest, ich habe bereits eine Folge zum Thema Grenzen gemacht.
00:37:06: Die verlinke ich dir gerne in den Show Notes.
00:37:09: da kannst du noch mal rein hören und dir ja ein bisschen genauer klar machen warum es nur die vergenden Menschen so schwer fällt Grenzen zu setzen und Grenzen auszuhalten.
00:37:20: Ansonsten wenn du jetzt Lust bekommen hast oder das dringende Bedürfnis verspürst, mit mir zu sprechen.
00:37:27: Dann hast du diese Woche die Gelegenheit dazu mich kennenzulernen und auch etwas noch mehr über meinen Coaching zu erfahren.
00:37:34: Und zwar habe ich am Donnerstag den XXIII.
00:37:38: Juli um zwanzig Uhr ein kostenloses Webinar wo du mich live erlebst und ich dir auf jeden Fall ganz viel zum Thema Coaching erzähle bzw.
00:37:51: zünden!
00:37:51: wie ich Coaching mache, was dahinter steckt und die Überschrift lautet erfolgreich nach außen erschöpft nach innen.
00:38:02: Warum du so gut funktionierst und dich trotzdem nicht mehr spürst?
00:38:06: Und du bist bei dem Webinar genau richtig wenn du verstehen willst warum du trotz äußerlichem Erfolg erschöpt bist oder warum du chronisch gereizt überfordert oder ausgelaugt bist.
00:38:17: vielleicht schläfst du auch schlecht und bist schnell überreizt Oder du fragst dich, ob mit dir etwas anders ist.
00:38:24: Das ist natürlich für alle wichtig die noch nicht sicher wissen dass sie neurodivergent sind ja und auch wenn normale Zeitmanagementstrategien bei dir nicht mehr funktionieren.
00:38:34: also klick dich rein melde dich an.
00:38:37: der link ist wie gesagt in den show notes und ich freue mich dich am donnerstag kennen zu lernen.
00:38:43: und solltest du diese folge gehört haben und der dranzwanzigste juli ist schon vorbei na dann ist ja die Sache klar.
00:38:50: Dann buchst du dir einfach ganz direkt dein persönliches Klarheitsgespräch mit mir, deinen Kennenlernen und wir schauen was dich gerade belastet und wie ich dir weiterhelfen
00:39:01: kann.".
00:39:06: Das war Tiefenweite mit Julia Pfeiffer.
00:39:09: Wenn Du anders tickst als andere Menschen bekommst Du hier Impulse für Dein neurodivergentes Leben.
00:39:16: Ich danke Dir ganz herzlich fürs Zuhören und bleibe immer tief im Fühlen und weit im Denken.
00:39:22: Alles Gute, bis zum nächsten Mal.
00:39:25: Deine Julia!
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